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    Im Museum of Modern Arts in New York gibt es Yoko Onos Voice Piece for Soprano / Scream. / 1. against the wind / 2. against the wall / 3. against the sky / 1961 autumn. Laut der Erläuterung an der Wand geht es um Befreiung, um die Frage, wer das Sagen hat. Als „Installation“.

    Solange das gute Leben nicht alltäglich ist, wird Analyse, Kritik und Widerstand notwendig sein. Obwohl es zum ersten Mal in der Geschichte ein Leichtes wäre, dass kein Mensch auf dem Globus Hunger leiden und Mangel erleben müsste, werden wir noch lange damit beschäftigt sein, die Not zu wenden. Zwischen Möglichkeit und Wirklichkeit klafft also ein riesiger Abgrund – so bleibt uns nur eine Welt, in dem der ganz normale Wahnsinn regiert. Das ist jedoch kein Grund die Flinte ins Korn zu werfen oder Trübsal zu blasen.

    Eins unserer erwachsenen Kinder ist recht schlecht drauf. Sie hat eine schön klingende griechisch-lateinische Diagnose und einen recht hässlichen Alltag. Wir oft auch. Zu den kleineren Malheurs gehört, dass ihr zuweilen Dinge abhanden kommen. Manchmal recht knapp hintereinander. Im Vorjahr z.B. zweimal ein Handy.

    aber ich gehöre ja zu jenen alten menschen, die schon bevor sie alt wurden, jede hoffnung auf eine „besserung“ der menschlichen verhältnisse, mit AUSSICHTSLOS zu beantworten pflegten. mein leben im abseits, auf selbst geschaffenen inseln spricht für sich. die büchse der pandora enthielt die hoffnung als strafverschärfung (…) meine antwort ist eine ganz konservative. darin bin ich eins mit den griechischen und römischen philosophen: das HEIL besteht in der rückkehr zum uralten

    ...of making another egg

    Tatsächlich, wir haben alles auf den Kopf gestellt! Warum sind Lebensmittel etwas anderes als Genussmittel? Ja, warum überhaupt Mittel? Warum dient Schlafen der Selbsterhaltung, warum Beischlafen der Arterhaltung? Es ist nämlich die Frage, ob wir essen, um zu leben oder leben um zu essen?

    Das Leben ist schon eine feine Sache. Das jedenfalls ist stiller Konsens, die Grundprämisse unser aller, die wir noch immer hier sind, die wir leben. Wie könnten wir da nach dem guten Leben fragen – so, als wäre ein schlechtes denkbar? Schließlich hat, wer aufrichtig von der Schlechtigkeit des Daseins überzeugt ist, keine Veranlassung, seine unzuträgliche Existenz über den Moment der gewonnenen Einsicht hinaus zu verlängern – wozu sich weiter herumschlagen?

    Dass es der ÖVP nicht gut geht, das ist schon seit Monaten zu beobachten Von Franz Schandl Man gewinnt keine Wahlen, trudelt von einem Skandal in den nächsten und dann bricht auch noch der erst 42jährige Parteivorsitzende unter Atemnot auf der Tiroler Schipiste zusammen und muss per Helikopter ins Spital gebracht werden. Mit seinem beidseitigem Lungeninfarkt lieferte Josef Pröll, Vizekanzler un...

    Wer gut lebt oder zu leben meint, macht daraus kein Problem. Nur wenn sich das Leben wie heutzutage für viele immer schwerer anfühlt, wird das gute Leben sogar zum öffentlichen Thema. Gefragt sind dann meist Rezepte, en gros und en detail: im täglichen Gespräch, in den Kirchen und Eso-Seminaren, in den Sprechstunden der Therapeuten, in den Apotheken, bei den Glücksforschern, in den Medien und in der Politik.

    von Peter Klein Leserbrief zu Johan Schloemann, „Stunde der Heuchler“ (SZ vom 30.3.2011) Indem Herr Schloemann „den westlichen, modernen Lebensstil“ zu einem „Ganzen“ zusammenfasst, verschafft er sich die Möglichkeit, das Thema der Ökologie mit jener logischen „Konsequenz“ zu behandeln, die nur in einem Entweder - Oder münden kann. So kommt dann eine pauschalisierende Argumentation zustande, wo...

    von Bernd Mullet Plötzlich geht, was vorher unmöglich schien. Plötzlich will auch die Wirtschaft angeblich nichts mehr von Atomkraft wissen. Die Aktien von Atomenergie-Gesellschaften rauschen in den Keller. Die Welt um uns herum scheint aufgewacht, aber in der Politik muss man bei solchen Kopfwendungen vorsichtig sein. Sicher hat Fukushima einiges ermöglicht, wonach Atomkraftgegner bereits seit...