„Wir protestieren nicht, darüber sind wir hinaus. Wir möchten nicht
Demokratie und Politik neu erfinden. Wir kämpfen nicht für Gleichheit
und Gerechtigkeit und wir berufen uns auf keinen freien Willen.
Wir stehen für die restlose Entwertung der Werte, für den Bruch mit dem
Repertoire der Hörigen, die gemeinhin Bürger genannt werden.“

Aktuelles

Unsere letzten 4 Beiträge

Setzt man die „Prosa des Denkens“ mit der „Aktivität“ neuronaler Netze auf Silizium-Grundlage gleich – und nichts könnte prosaischer sein als die Übertragung numerischer Werte zwischen künstlichen Neuronen –, mit einer „Aktivität“, deren Resultat dann automatisch generierte Elaborate ästhetischen Charakters sind , dann liegt Hegel wohl richtig, wenn er zu verstehen gibt, dass die Kunst eine Sache der Vergangenheit ist.

Andreas Babler, das wusste man schon seit Monaten, wird fallen

Die SPÖ ist nicht nur angeschlagen, man hat schon das Gefühl, dass ihre Tage gezählt sind. Dass es da nirgendwo einen Plan A gibt und auch kein Plan B mehr hilft. Außerdem woher nehmen? Woraus schöpfen? Sie verliert nach links und sie verliert nach rechts und die Mitte selbst wird auch immer dünner und dümmer.

Rezension von Hermann Engster

Im Mittelpunkt des vom polnischen (!) Regisseur Paweł Pawlikowski in nüchternem Schwarz-Weiß gehaltenen Films stehen Thomas Mann und seine Tochter Erika. Beide reisen im Sommer 1949 nach Deutschland.

Anmerkungen zur Misere der Vokabulatur (IV)

Demokratie unser! Wir sind und werden geradezu fixiert auf diese Projektion. In unserer Matrix ist unsere Demokratie unser aller Hutschpferd. Wir können uns in ihr und auf sie alles Erdenkliche einbilden. Das tun wir auch. Herrschaft verteidigt sie gegen jedwede Opposition und jedwede Opposition fordert sie ein.

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