„Wir protestieren nicht, darüber sind wir hinaus. Wir möchten nicht
Demokratie und Politik neu erfinden. Wir kämpfen nicht für Gleichheit
und Gerechtigkeit und wir berufen uns auf keinen freien Willen.
Wir stehen für die restlose Entwertung der Werte, für den Bruch mit dem
Repertoire der Hörigen, die gemeinhin Bürger genannt werden.“

Aktuelles

Unsere letzten 4 Beiträge

Gespräch mit Fabio Vighi und Tove Soiland

Samstag, 24. Januar 2026 um 13 Uhr
im Lacan-Seminar, Preyerg. 8, 8001 Zürich

Wahnvorstellungen einer zusammenbrechenden Welt

Unsere Zeit wird von der Vorstellung dominiert, wir befänden uns in einer Art Zeitlupe des Abstiegs in ein albtraumhaftes Gefilde, in dem sich das Leben nicht mehr auf die Voraussetzung gemeinsamer symbolischer Werte stützt und die Zukunft unaufhörlich in eine klaustrophobische Gegenwart zurückfällt.

Buchpräsentation 13. Jänner 2026 Villach

Walther Schütz hat sich ein Leben lang für ein gutes Leben für ALLE eingesetzt und ein weitreichendes Engagement als Organisator und Koordinator gesellschaftspolitischer Aktivitäten entfaltet.

Bei ihren Erkundungen, was das „deutsche Wesen“ ausmache, haben sich die Deutschen vor allem zweier Figuren bedient. Die eine ist Faust, durch den sie sich selbst zum „faustischen“, ständig nach „dem Höchsten“ strebenden Menschen verklärten. Die andre Identifikationsfigur ist das Gegenteil: nicht grandios-titanenhaft, sondern melancholisch, grüblerisch: Hamlet.

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Mit Beiträgen u.a. von Maria Wölflingseder, Hermann Engster, Emmerich Nyikos, Franz Schandl und Petra Ziegler.